NEWS 2008

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Kivijärvi, Finnland (27.06.08 – 02.08.08)

on Aug 04 2008
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andere Gegenden sind so flach, wie man es von Holland kennt. Farmen neben Farmen und dazwischen weite, grüne Felder. Noch andere Gegenden ähneln dem "Fricktal" (einer Gegend in der Schweiz, in der Tina aufgewachsen ist), oder wegen den kleinen aber steilen Hügeln auf den Kuhweiden, sogar dem Appenzell (auch eine Gegend der Schweiz). Der Sommer bringt Finnland zum Blühen. Blumen in allen Farben und Formen säumen die Wegränder, schmücken Entwässerungsrinnen auf den Feldern und verzieren Gärten und Fassaden. Eine reiche Vielfalt von Schmetterlingen wechseln sich mit Bienen, Hummeln, Käfern und bunten Fliegen ab, lassen das Blumenmeer leben, inspirieren Ruan zum Fotographieren und Tina zum Forschen...

Der Regen hatte uns noch einige Tage nach Oulu begleitet. Kleine Seen bildeten sich in den Schlaglöchern der aufgeweichten Schotterwege und die Feuchtigkeit fand ihren Weg in die bestverpackten Gegenstände in unseren Anhängern. Unsere Haut war trotz der Regenkleider bis auf die Knochen kalt und aufgeweicht, färbte sich weiss und die Nägel violett...

Wie wenn die "höhere Macht" erbarmen gehabt hätte, wurden wir am Tag des stärksten Regens von einem Ehepaar in ihr Sommercottage eingeladen, durften duschen und unsere Kleider waschen und wurden sogar mit einem warmen Nachtessen verwöhnt..."Nach dem Regen scheint die Sonne", sagt ein bekanntes Sprichwort und so war es dann auch. Nach der Nacht bei diesem Ehepaar, kam die Sonne und verwöhnte uns bis jetzt mit Temperaturen bis 32 Grad. Vor einigen Tagen änderten wir unseren Rhythmus und starten seither früh morgens. Die Hitze der Nachmittagssonne überfordert den Schutzfaktor unserer Sonnencreme, bringt die Luft zum flimmern und macht den Asphalt klebrig (was Akelas Pfoten zum Verhängnis wurde)... Unser vierbeiniges Teammitglied verbrannte sich die Pfoten an einem der heissen Nachmittage auf einer kurzen Strecke asphaltiertem Veloweg und war gezwungen Booties zu tragen um die empfindliche Haut zu schonen (dank der "gehassten" Booties geht es ihr heute wieder besser!).

Mit der Annahme, dass die Strecke nach Oulu weniger Kontakt zu den Einheimischen bringen wird, lagen wir falsch.. Innert 48 Stunden hatten wir 4 Zeitungsinterwievs, lernten viele neue Leute kennen und wurden so häufig eingeladen, dass wir gar nicht allen Einladungen nachkommen konnten. Viele sprechen perfekt Englisch, manche kein Wort, doch alle waren extrem interessiert an uns und kamen auf uns zu (manchmal bildete sich sogar eine Gruppe verschiedener Leute um uns, welche untereinander die Übersetzung organisierte). Die Gespräche ohne Sprache sind besonders interessant und lehrreich. Mit Zeichen und mit Zeichnen, mit Gesten und mit dem Wörterbuch verständigten wir uns gegenseitig und erfuhren viel über das Land und die Leute.. Die Einwohner der kleinen Ortschaften an den Nebenstrassen, äusserten einige Male, dass sie es schätzen, dass wir nicht, wie fast alle Touristen, der E75 nach Helsinki folgen.. Auch wir sind froh darüber und glauben ihren Worten, denn ihr "Stolz" auf diese Art Teil unserer Expedition zu sein, ist in ihrer Offenheit und Gastfreundschaft spührbar.

Nach unserem Aufenthalt, nächstes Wochenende, in Jyväskylä, werden wir Ende diesen Monats in Helsinki eintreffen. Für die neue Diashow in unserer Fotogallerie auf der Homepage (Oulu

"Hei hei", Carry On!

The Walkers

Jyväskylä), werden wir in Jyväskylä Zeit haben und den nächsten Newsletter werden wir Euch aus Helsinki schicken, bevor wir nach Russland aufbrechen.

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